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Getting started

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Begonnen habe ich mit einem Studium im Fachbereich Bauingenieurwesen und habe dies mit einem Diplom abgeschlossen. Stolz wie Oskar auf meinen Diplom-Ingenieur, aber zu einem Zeitpunkt fertig, in der die Baubranche am Boden lag. Die Investoren hatten sich im Osten der Republik verspekuliert, eine Bauunternehmer-Pleite reihte sich an die nächste. Ich war enttäuscht und frustriert, gefühlt hatte ich ja auch keine Ahnung, so viel Theorie und so wenig Praxis wurde an der Uni gelehrt. Meine Bewerbungen liefen ins Leere.

Durch diverse Zufälle geriet ich zunächst in den Bereich Erwachsenenbildung, erlernte dort weitere 3D-Konstruktionsprogramme. Die Arbeit mit 3D-Software habe ich im Studium schon geliebt und so driftete ich ab in den Maschinenbau. Zunächst arbeitete ich an der Konstruktion, später kam die Simulation von Fertigungsanlagen hinzu. Industrieroboter programmieren? Wow, das ist es, das will ich machen! Der Bauindustrie habe ich komplett den Rücken zu gewandt, die Renovierung des eigenen Häuschens aber wissend begleitet.

Mit den Robotern und der dazu gehörigen Offlineprogrammierung und Anlagenplanung beschäftigte ich mich die nächsten 18 Jahre als Angestellte. Projektleitung und Projektdurchführung bei vielen verschiedenen Firmen, Automobilindustrie und deren Zulieferer, Aerospace, Maschinenbau, KMUs war meine Welt. Die Referenzliste ist lang geworden über die Jahre. Dadurch habe ich natürlich sehr viele verschiedene Organisationen, Teams und Menschen kennengelernt, Erfahrung gesammelt, Höhen und Tiefen durchlebt.

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Neuanfang

Neuanfang

Warum nun Coaching und die Waghalsigkeit der Selbständigkeit?

Die Automobilindustrie befindet sich derzeit in einer tiefen Krise. Zu spüren ist das seit einigen Jahren und in der Corona-Pandemie erlebte sie den ersten Tiefpunkt. Kurzarbeit, ein darauf folgender Arbeitgeberwechsel, aber keine Perspektiven machten sich für mich spürbar.

Ich war an einen Punkt geraten, an dem ich eine Lebensentscheidung treffen musste. Weitermachen wie bisher und mich selbst dabei vernachlässigen oder die Chance nutzen, meine Erfahrung als Frau in einer doch nach wie vor männlichen geprägten Arbeitumgebung weiterzugeben und anderen Frauen Mut zu machen, dass Technik Spaß macht und wir uns nicht davor verstecken müssen!

Aber nicht nur Frauen in der Technik, jeder Mensch profitiert von Selbsterfahrung. Ich bin davon überzeugt, dass es heilsam sein kann, seine eigenen Fähigkeiten und Ressourcen (wieder) zu entdecken und in den Mittelpunkt zu stellen. Ich bin dabei tatsächlich nur die Begleitung und nicht der Ratgeber. Ich glaube aber, dass meine Erfahrung sowohl beruflich als auch privat dabei hilft, genau hin zu hören und die richtigen Fragen zu stellen.

Ich habe meine Ausbildung zum Systemischen Business Coach Anfang des Jahres 2026 bei der Deutschen Akademie für Coaching, Training und Entwicklung - dacte - durchgeführt. Nun erarbeite ich mir Stück für Stück mein Konzept, bilde mich immer weiter fort und freue mich auf alles was kommt. Schritt für Schritt - auf meinem ganz eigenen Weg!

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Pferdemädchen

Pferdemädchen

Pferde haben mich fasziniert, seit ich denken kann. Von klein an wollte ich reiten lernen. Unser Nachbar züchtete sehr gute Springpferde. So tummelten wir Nachbarskinder uns auf seinen Weiden (mal erwünscht, meist unerwünscht) und haben sehnsüchtig darauf gewartet, dass wir endlich reiten durften. Irgendwann hatten wir den Herrn des Hofes soweit und wir durften aufs Pferd - aber nur ohne Sattel, den sollten wir schließlich nicht kaputt machen… Recht bald hatten unsere Eltern genug und haben uns im Reitverein angemeldet, endlich konnten wir auf Schulpferden richtig reiten lernen.

Es hat mich nie losgelassen, mit 22 mitten im Studium kaufte ich mir vom ersten selbstverdienten Geld das erste eigene Pferd, seitdem bin ich nicht ohne vierbeinigen Anhang unterwegs. Ein paar gingen, ein paar kamen, heute leben der Opi Pegaz, ein Knabstrupper-Mix Wallach (geb. 1997), die braune Hannoveraner Stute Lucky One (geb. 2008) und ihr Sohn Quality Time (geb. 2026) in meiner Obhut. Pegaz ist bereits seit 25 Jahren mein Begleiter, mein halbes Leben…

Als meine künftigen Co-Coaches werden Lucky und die Norwegerstute Mina aus dem Besitz meiner Freundin den Anfang machen. Zwei sensible Stuten mit ganz feinen Antennen für die menschlichen Emotionen. Ich bin sehr gespannt darauf!

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Auf leisen Pfoten

Auf leisen Pfoten

Begleitet werde ich schon seit vielen Jahren von einem Vertreter der Rasse Labrador Retriever. Der erste war mein Dusty, Begleiter durch Studienzeiten, Mitbewohner im Wohnheim und großer, starker, pechschwarzer Beschützer, wenn ich alleine nachts mit ihm durch die Großstadt rannte. Manchmal hat er mich äußerst energisch vor anderen Hunden verteidigt, da konnten die Fetzen fliegen, aber niemals hätte er einem Menschenkind ein Haar gekrümmt.

Heute lebt ein schwarze Labbidame mit uns zusammen, das sanfte Lieschen. Sie möchte eher beschützt werden, aber wir leben ja auch nicht mehr in der wilden Großstadt. Sie ist ein sogenannter Immer-dabei-Hund, Büro, Segelboot, Reitstall, alles ist toll! Das Wichtigste ist es für sie, in unserer Nähe zu sein.

Auf leisen Pfoten

Wasserratte

Wasserratte

Wasser, Meer, Seen, waren schon immer als Reiseziel das Größte für mich. Mit 16 mitten im Ruhrgebiet den Segelschein gemacht und heute mit meinem Mann auf unserer Segelyacht Tabaluga unterwegs. Die Geschichten dazu sind so umfangreich, die findet ihr auf einer eigenen Seite:

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